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Klassifizierung

Eine häufig verwendete Aufgabe der UMS-rt ist die Klassifizierung von Messwerten - z. B. kann das Axialspiel einer Welle in einem Gehäuse gemessen und klassifiziert werden, um die richtige Ausgleichsscheibe zu selektieren. Ein anderes Beispiel ist die Gewichtsklassifzierung verschiedener Bauteilkomponenten, etwa großes und kleines Auge eines Pleuels.

Um all diese Aufgaben lösen zu können, ist das Instrumentarium der Klassifizierung bewußt abstrakt gehalten. Es wird im Folgenden anhand des Beispiels "Scheibenmagazin" erläutert.

Klassifizierungseinheit

Sie entspricht dem physikalischen Scheibenmagazin. Es können beliebig viele Einheiten angelegt und verwaltet werden.

Klassifizierungselemente

Hier werden alle im Magazin vorhandenen Scheibentypen definiert.

Klassifizierungszuordnung

Die Klassifizierungszuordnung repräsentiert die Klasseneinteilung einer Einheit. Jeder Klasse kann ein oder mehrere Klassifizierungselemente zugeordnet werden. Damit können auch Scheibenpakete, also Kombinationen aus mehreren Einzelscheiben, verwaltet werden. Im Beispiel der Gewichtsklasssifizierung kann auch jeder Klasse dasselbe "Dummy"-Element zugeordnet werden.

Entnahme

Jedem Klassifizierungselement können ein oder mehrere digitale Ausgänge zugeordnet werden, welche im Fall der Selektion angesteuert werden, um etwa eine Lampe an einem physikalischen Scheibenfach einzuschalten oder auch nur, um die Klassennummer über die parallele E/A an eine SPS zu melden.

Gegenmessung / Rücksortierung

Im Falle der physikalischen Entnahme von Elementen können diese mit einer geeigneten Messvorrichtung verifiziert werden. Im NIO-Fall kann das Element in das Magazin rücksortiert werden. Dazu können jedem Element ein oder mehrere digitale Ausgänge zugeordnet werden, um z. B. eine Rücksortierungslampe zu aktivieren. Es kann aber auch die Entnahmelampe verwendet werden, indem mit Blinken und Konstantlicht unterschieden wird.

Formelfunktionen

All diese verschiedenen Klassifizierungsfunktionen sind über die Messstellen mit Hilfe umfangreicher Messformelfunktionen automatisierbar.

Parametereingabe

Durch die Verwendung von Generatorfunktionen wird die Definition der Zuordnung und der Elemente sowie deren Online-Pflege auf ein Minimum reduziert. Bei Verwendung der Schrittketten-Option ist diese Aufgabe auch im Standalone-Betrieb ohne SPS realisierbar.

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns an. Wir stehen Ihnen gern zur Verfügung.

Ansprechpartner

Ansprechpartner Michael Seher-Siedler

Michael Seher-Siedler

Vertrieb Messtechnik

Tel.: +49 511 740 91 529
Fax: +49 511 740 91 6529
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Stephan Fröhlich

Vertrieb Messtechnik

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